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Thema: Index-ETF Europa (MSCI Europe / STOXX600)

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von MrDwarf
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    Index-ETF Europa (MSCI Europe / STOXX600)

    Hallo,

    um den Bereich Europa (geändert, vorher:Euroland) abzudecken habe ich bisher den

    ishares DJ STOXX 600 (WKN 263530 )
    TER 0,189%

    auf der Watchlist. Gibt es bessere Alternativen?

    MSCI-Europe oder STOXX600 scheint ja nicht den Ausschlag zu geben.

    Ciao MrDwarf

    PS: Ich wollte es nicht im ETF-Langzeitthread weiterführen, damit man später mal besser die Infos findet. Viele ETF-Infos (ver)stecken sich ja mittlerweile in ellenlangen allgemeinen Threads.
    Geändert von MrDwarf (22.11.2007 um 09:38 Uhr)

  2. #2
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    Nicht Euroland sondern Europa

  3. #3
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    Hier ein Auszug aus dem ZJ-Chat am 28.1.2008:
    "Herr Raum, Sie habe ja gerade einen ETF auf den EURO Stoxx 50 angesprochen. Würden Sie bei einer angedachten Mittel- bis Langfristanlage den Euro Stoxx 50 dem DJStoxx 600 oder dem MSCI Europe tatsächlich vorziehen ?

    Wolfgang Raum:
    Ja, da sich hier die liquidesten und größten Unternehmen befinden. Genau auf diesen Werten beruhen ja auch die langfristigen Rückrechnungen. Bei Nebenwerten kann es natürlich längre Phasen einer Outperformance geben, aber natürlich auch Phasen mit dicker Underperformance. Also lieber die "Dicken Brummer" ins Visier nehmen."

    Wie ist die Meinung im Forum zu der Frage:

    ETF auf EuroStoxx50, DJStoxx600 oder MSCI Europe ?

    Wie wird der recht hohe Anteil von Großbritannien in Stoxx600 und MSCI mit knapp über 30% eingeschätzt ?

    TER dürfte wohl eher für den ishares DJStoxx600 sprechen. Was hat der MSCI Europe, was der DJStoxx600 nicht hat ?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von MrDwarf
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    Bzgl. ESTOXX 50:

    Es kommt natürlich auf deine Kaufmotivation an. Wenn es um passives Investieren mit einer möglichst breiten Marktabdeckung geht, dann wirst Du an DJ600 bzw.MSCI nicht vorbeikommen.

    Das zwei nicht vergleichbare Indizes Phasen der Out- und Underperformance gegeneinander haben ist ja auch keine neue Erkenntnis.

    Diese Wetten, welcher Ansatz besser läuft soll ja beim passiven Ansatz vermieden werden. Aber genau da kommt halt wieder die Motivation für den Kauf ins Spiel.

    Ciao MrDwarf *der instinktiv auch lieber einen DAX-ETF als den DJ600 genommen hätte / sich aber beherrscht hat*

  5. #5
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    Für das Ewigkeitsdepot ist der MSCI sinnvoller, da er sich dadurch definiert, dass er 85% des Marktes abdeckt und keine feste Anzahl von Werten enthält.
    Man denke an EU-Erweiterungen und eventuelles Wachstum in den neuen EU-Staaten, dann sind in 10, 20, 30 Jahren im STOXX600 nur noch Large Caps.

    Ob allerdings ein MSCI basiertes Depot den Änderungen der Steuergesetzgebung, den neuen "intelligenten" Indices und dem persönlichen Wankelmut der nächsten 30 Jahre standhält, frage ich mich auch.

  6. #6
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    Währungsrisiko?

    Ich darf mich hier einmal dranhängen. Mir fiel in dieser Übersicht der dbx ETFs auf, daß sich Fonds- und Listingwährung durchaus unterscheiden. Der EStoxx 50 legt in EUR an und wird ebenso gelistet, der MSCI E legt in USD an, wird aber in EUR gelistet. Und zu allem Überfluß wird der noch recht neue MSCI E Small in USD gekauft und gelistet.

    Habe ich nicht zumindest bei der mittleren, Misch-Variante ein Dollar-Risiko. Der Fond kauft (zumindest im Prinzip) größtenteils in Euro notierende Aktien - der Rest in CHF, GBP etc. - mit gewechselten Dollar. Kurs mal besser, mal schlechter. Das Ergebnis wird dann aber in Euro notiert. Da scheint mir die USD/ USD Variante des Small Cap ja schon besser (mal ganz vom unterschiedlichen Universum abgesehen). Oder übersehen ich hier etwas entscheidendes?

    Wenn nicht - gibt es einen thesaurierenden Euro(land) ETF ohne Dollareinflüsse?
    Geändert von Sheygetz (14.02.2008 um 11:17 Uhr) Grund: Link optimiert

  7. #7
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    Die Rechnungswährung eines Fonds spielt - sofern ungehedged - bis auf den möglichen Cashanteil überhaupt keine Rolle.

    Entscheidend ist die Anlagewährung der Assets.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Old Zitterhand
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    Zitat Zitat von otto03 Beitrag anzeigen
    Die Rechnungswährung eines Fonds spielt - sofern ungehedged - bis auf den möglichen Cashanteil überhaupt keine Rolle.

    Entscheidend ist die Anlagewährung der Assets.
    Gelesen habe ich das auch schon x-mal, verstanden aber nie. Könntest Du bitte mal kurz den Erklärbär spielen?

    Danke und Gruß
    OZ
    Das Geld ist leider diejenige Sache im Leben, für die man am meisten bezahlen muss.
    Juliette Greco

  9. #9
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    Fonds in Euro enthält 1 Aktie in US$
    Wert der Aktie 100,00 US$
    Wechselkurs 1 Euro = 1,50 US$
    Aktienwert 100 US$ = 66,67
    Fondswert 66,67 Euro

    Fonds in US$ enthält 1 Aktie in US$
    Wert der Aktie 100,00 US$
    Fondswert 100,00 US$
    in Euro 66,67



    Dollar fällt auf 1 Euro = 2,00 US$
    (alle anderen Werte bleiben gleich)

    Fonds in Euro wird weniger wert durch Abwertung
    notiert mit 50 Euro


    Fonds in US$ notiert unverändert mit 100 US$,
    aber umgerechnet in Euro bewirkt die Abwertung
    ebenfalls einen Wert des Fonds von 50 Euro, obwohl der US$ Fonds in US$ seinen Wert nicht verändert hat.

  10. #10
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    Lieben Dank auch von hier! Die dbx-Crew fügte allerdings hinzu "Um eines der erwähnten MSCI Mid/Small Cap Produkte zu handeln müssen Sie jedoch EUR in USD tauschen, da diese in USD gehandelt werden. Hier tragen Sie das volle Währungsrisiko EUR/USD." Da geht es dann aber nicht um die Anlage- oder Fondswährung, sondern die Listing- oder Handelswährung.

  11. #11
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    Die Aussage von DB-X verstehe ich nicht.
    Welches US$ Risiko ?

    Die Indizes werden zwar US$ gerechnet, die Rechnungswährung der Fonds ist US$, aber die Fonds
    werden in Deutschland in Euro gehandelt, man muß also nichts umtauschen, man wird höchstens bei der Bid/Ask
    Preisstellung in Euro von der internen Umrechnung der Market Maker übers Ohr gehauen, aber diese Margen sind wohl schon im Spread enthalten.

  12. #12
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    Ich stimme Otto3 zu seinem Beispiel zu.

    Jedoch kommt bei mir bei dem Satz

    Zitat Zitat von Sheygetz Beitrag anzeigen
    "Um eines der erwähnten MSCI Mid/Small Cap Produkte zu handeln müssen Sie jedoch EUR in USD tauschen, da diese in USD gehandelt werden. ....
    die Frage auf, ob da aus handelstechnischen Gründen wirklich getauscht werden muss, um eine Aktie im fernen unbekannten Land in US$ bezahlen zu können und, wenn ja, ob diese Tauschgebühren in der TER enthalten sind, bzw. ob und wie sie sich auf die Performance auswirken? Ich nehme an, dass ein Index-Anbieter keine Tauschgebühren einrechnet.

  13. #13
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    Hierzu müßte man sich mit der Funktionsweise von ETFs beschäftigen.

    (Stichwort Creation/Redemption Prozess)


    Wenn ein Privatanleger Anteile eines ETFs kauft, gibt es den entsprechenden "Aktienkorb" bereits - es müssen in diesem Moment keine Aktien in fernen Ländern in exotischen Währungen gekauft werden.

  14. #14
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    Ich verstehe das so, daß natürlich nicht de facto getauscht wird. Daß aber der Wert des Fonds in USD berechnet wird und der Kurs, den ich an einer dt. Börse bekomme, eine Umrechnung dieses Wertes von USD in EUR zum Tageskurs darstellt.

    Aber ich will nicht gesagt haben, daß die Hotliner/-mailer bei dbx alles zu 100% überreißen. Andererseits haben sie dies sogar schriftlich fixiert.

  15. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von MrDwarf
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    Dividenden 263530 ETF - DJ STOXX 600

    So nach 9 Monaten als Besitzer des oben genannten ETFs hier mal die bisherigen Ausschüttungen (Mein erster Kauf am 30.01.2008 ). Interessiert ja vielleicht auch den einen oder anderen:

    17.03.2008: 0,27 €
    16.06.2008: 0,4765 €
    15.09.2008: 0,2946 €

    Ohne Dividenden hätte ich bisher ein Minus von 15,30%.
    Mit Dividenden sind es 12,13%.

    Ciao MrDwarf

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