1. Ein Mutant braucht keine Rechtsgrundlage.
2. Der legt irgendwas fest, und maximiert das Chaos.
3. Nach der ersten Klage braucht unser turboschnelles Verfassungsgericht ca. 10 Jahre um die nicht vorhandene rechtsmässig festzustellen.
4. Daraufhin haben die Mutanten dann nochmal 5 Jahre Zeit für eine (genauso hirnlose) Novellierung des Gesetzes. Die Geschichte startet als endlosschleife dann wieder bei Ziffer 1.
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Erfahrung sagt gar nichts, man kann auch 35 Jahre alles falsch machen
Ein ETC hat mMn keinen Vorteil, wenn er als Zertifikat behandelt wird. Würde ich also nicht kaufen.
Einkaufsgemeinschaften haben Vorteile in Bezug auf:
- keine Mwst bei Edelmetallkauf (Stundungseffekt)
- billigere Einkaufspreise
- höhere Verkaufspreise
- ausgenommen von der Abmelkungssteuer
- gewisse Handelbarkeit (auch zwischen den Metallen)
- man muss nicht alles im Garten vergraben, falls man überhaupt einen hat![]()
"Ich glaube fest daran, dass Mr. Greenspan, Mr. Bernanke und Ihre Kollegen in anderen Zentralbanken
auf der ganzen Welt den Wert des Papiergeldes total zerstören werden." Marc Faber, Juli 2005
Erfahrung sagt gar nichts, man kann auch 35 Jahre alles falsch machen
Aussage Lyxor: ein ETF auf ein einzelnes Underlaying wird nicht als Fonds geschlüsselt bzw. ist "nicht zulässig" (habe das nicht vertieft, was das genau heisst).
Habe überlegt, ob ich einen EFT kenne, welches ausschließlich in ein Underlaying investiert und mir fällt tatsächlich keines ein.
Allerdings könnte man, wenn es denn diese "single Underlaying"-Grenze wirklich so gibt, dann z.B. ein ETC auf physisch hinterlegtes Gold,Silber,Platin
kreieren, welches dann folgerichtig doch als Fonds und nicht als Zertifikat in steuerlicher Sicht anzusehen wäre. Eure Meinung dazu?
Unberührt davon bleibt natürlich die Frage, was so ein "Fonds"/ETC im Crash/Depressions-Fall wirklich hergibt.
Allerdings sollten natürlich die Untergangs-Gurus folgendes bedenken, die physisches Gold halten wollen:
- schon mal versucht, mit einem Gold-Kilobarren auf dem Markt 1 Kilo Äpfel zu kaufen und entsprechendes Wechselgeld zu bekommen. Wenn dann also, kleine/kleinste Goldstückelungen mit entsprechend schlechten Ankaufskonditionen
- ärgerlich auch, wenn man dies alles brav im Safe bei der Bank aufhebt und im Depressions/Umsturz-Fall (PDS an der Macht, Lafonataine Innenminister, der mit den Sekundärtugenden) auf einmal der Zugang zu den Safes verboten wird.
- ärglich auch, wenn man dann brav das Gold zuhause im Safe hat und dann
entweder die 7-jährige Tochter die Kombination nach zigmal Zugucken raushat oder noch schlimmer die Hütte abbrennt. Da muß man für sich entscheiden, was realistischer ist: Hütte abgebrannt oder Umsturz/Inflation/Lafontaine.
Poliltische Anmerkung: Ich habe einen nicht geringen Respekt vor Gysi als Politiker und Mensch verabscheue und fürchte jedoch Lafontaine. Sollte er an die Macht kommen, so denke ich an einem Mann wie Hr. Johann G. Elser, der in Deutschland zu Unrecht vergessen wurde. Ok, ich weiss, das gehört nicht hierher.....
...Gold brennt ja zum Glück eher nicht so gut.
Aber mal im Ernst: Wenn wir uns aus gegebenem Anlass zunehmend über das zwar gegebene, aber doch eher kleine Risiko Gedanken machen, dass eine große Emittentin pleite geht, und ich meine nicht "in Zahlungsschwierigkeiten" steckt (denn die werden, solange es irgendwie noch geht im gegenseitigen Interesse von der restlichen Bankenlandschaft aufgefangen), dann muss es auch erlaubt sein, sich über das eigene, persönliche Risiko Gedanken zu machen, dass mit einem physischen Besitz einmal in ferner Zukunft etwas passiert.
Und wenn irgendwelche Gauner auf den Trichter kommen, dass im heimischen Garten oder Safe oder was auch immer ein wahrer "Schatz" zu heben ist, dann ist das Risiko eines "Totalverlustes" auf diese Weise zumindest sicher nicht gleich null.
So viele Vorteile physisches Gold auch haben mag - dieser Nachteil geht mir in der bisherigen Diskussion ein bisschen unter.
Ich will natürlich die Weltuntergangs-Szenarien nicht stören deshalb nur ganz kurz:
1. Ich kann dir versichern Lafontaine wird nicht Kanzler. Du kannst also in diesem Punkt beruhigt schlafen..
2. ..."dann ein ETC auf physisch hinterlegtes Gold,Silber,Platin kreieren.."
Schwupps und schon geschehen:
ETFS Physical PM Basket (DE000A0N62H8). Enthält die vier Rohstoffe anteilig: Platin zu 20 Prozent, Palladium zu 12 Prozent, Silber zu 26 Prozent und Gold zu 42 Prozent. Alle ETCs sind physisch besichert, d.h. es findet eine Hinterlegung des jeweiligen Edelmetalls statt.
Gruß Martin
Du wirst Gesellschafter der Einkaufsgemeinschaft und wirst wohl den Anteil an der Gesellschaft "übernehmen", in dem du dich investiert hast.
Sicher könnte man sagen, dass daheim alles sicherer ist (augenscheinlich!), aber da kanns auch mal brennen, eingebrochen werden, evt vom Mitbewohner entwendet werden, wenn man den Ehepflichten nicht nach kommt, usw
Ist wie bei einer guten Apfelschorle: Die Mischung machts![]()
"Ich glaube fest daran, dass Mr. Greenspan, Mr. Bernanke und Ihre Kollegen in anderen Zentralbanken
auf der ganzen Welt den Wert des Papiergeldes total zerstören werden." Marc Faber, Juli 2005
Weiss jemand vielleicht, ob WKN A0JDN8 Gold Shares Streettracks (handelbar u.a. in Frankfurt und Xetra) rechtlich (Abgeltungssteuer) als "Zertifikat", "Aktie" oder "Fonds" gilt?
Hier geht's zur website: http://www.streettracksgoldshares.co...php?noMsg=true
Gruss,
troedelkueken
Ich bin mit ungef. 3 % Depotanteil im Gold investiert,allerdings ausschliesslich durch Goldmuenzen(1/1 MapleLeaf,Britannia usw.). Druch die neg. Korrelation von Gold zu Us-Dollar brachte das aber zuletz nicht viel Gewinn. Sind Goldmünzen von daher eigentlich sinnlos und sollte man stattd. in Etfs oder Zertis wie das tausendfach empf. SG9F3Q(=quanto) investieren?
Der Goldpreis ist die letzten Jahre stärker gestiegen, als der Dollar gefallen ist, also auch auf Euro-Basis hat man Gewinne gemacht, wenngleich geringere als US-Amerikaner. Aber einen Teil des Goldes soll man ja auch physisch halten und das geht nun mal nicht anders. Wenn du zusätzlich einen Goldminenfonds hast, dann hebelt der den Goldpreis langfristig - dann hast Du den Euro-Performance-Nachteil des physischen Goldes ausgeglichen.
Ich bin etwas skeptisch, was eine Gold(Edelmetall)investition als langfristigen Vermögensaufbau betrifft. Zur Depotabsicherung sind 5-10% sicher ok. Aber als Renditebringer sehe ich diese nicht!
Im kurz- bis mittelfristigen Bereich gibt es sicher (immer wieder) gute Chancen, auch unkorreliert zu den Aktienmärkten Gewinne zu erwirtschaften. Neben (Quanto)Discountern (speziell bei Silber) und leicht gehebelten Goldzertis können auch spekulative Engagements in Discount-Calls sehr gute Renditen liefern. Bei den GoldBugs gibt es auch interessante Bonuskonstruktionen und natürliche Einzelwerte mit spezieller Story. Aber diese Anlagen haben immer einen begrenzten Zeithorizont, erfordern ein aktives StopLoss-Management und sollten nur entsprechend der aktuellen Marktlage/-meinung eingegangen werden.
Für den langfristigem Vermögensaufbau (Stichwort Langzeitdepot) favorisiere ich den Tiberius Exploration (A0J3UF, kurzer Track-Record, nicht nur Edelmetall-Sektor) und mit Einschränkungen den Noah-Mix OP (979953, bescheidene Performance in 2007).
Goldmünzen sind primär mal eine Anlage für Krisenzeiten, weniger zu spekulieren gedacht.Sind Goldmünzen von daher eigentlich sinnlos
Wenn es Dir um kurzfristige Rendite geht sind sie das falsche Vehikel.
Wenn Du eine Notreserve für den worst case (wie z.B. eine Währungsreform) haben willst, bist Du damit sehr gut bedient.
Somit macht es auch keinen Sinn, wöchentlich auf den Kurs zu schauen. Die Krügies, Maplies, Britannias und Co. hat man im Nähkästchen und freut sich daran, wenn sie einem entgegen lachen.
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