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Thema: Lyxor ETF auf Gold - ETG

  1. #1
    Administrator Avatar von RK99
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    Lyxor ETF auf Gold - ETG

    Lyxor hat seit ein paar Tagen einen ETF auf Gold am Start.

    WKN: A0LP78

    Ein Gold Investment Produkt vom Lizenzgeber Exchange Traded Gold (ETG). Die haben wohl 587 Tonnen Gold im Keller.

    Der ETF ist zu 100% mit physischem Gold gesichert, dass nicht verliehen ist. Die Rechte und Besitzrechte des Goldes liegen bei ETG, bzw Lyxor Gold Bullion Securites. Das Gold unterliegt nicht dem Vermögen des ETG, sondern obliegt einem Treuhänder. Gehandelt wird mit 1/10 Unze Gold. Managmentgebühr 0,4% p.a. die auf Tagesbasis umgelegt wird.

    Weitere Infos auf: www.lyxorgbs.com

    "Ich glaube fest daran, dass Mr. Greenspan, Mr. Bernanke und Ihre Kollegen in anderen Zentralbanken
    auf der ganzen Welt den Wert des Papiergeldes total zerstören werden." Marc Faber, Juli 2005

  2. #2
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    Die Gebühren scheinen i.O., sprich adequat zu sein.

    Seit März 2006 gibt es bereits einen Gold-ETF von der Zürcher Kantanolbank,
    der ebenfalls in Gold investiert und sogar die Auslieferung in Sachwert (sprich Goldbarren) auf Verlangen des Käufers zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt ermöglicht, leider nur an der Schweizer Börse notiert.

    Details siehe Anhang

    R.T.
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  3. #3
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    Die Produkte sind aber nonquanto !

    Würde lieber Quantozerti oder gleich Goldmünze kaufen (für den Fall aller Fälle) und keine mischung (Papier mit physisch hinterlegt) mit ETF (Gefahr des Goldverbotes bei Superkrise!)

    In der Hoffnung daß diese Zeilen immer ein unrealistisches Szernario bleiben einen stressfreien Montag an alle Zertifans.
    Erfahrung sagt gar nichts, man kann auch 35 Jahre alles falsch machen

  4. #4
    Administrator Avatar von RK99
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    Das Quanto kann man sich zur Not über einen €/$ Hedge einkaufen. Ich denke das dieses Produkt einen Gegenpol zu physischen Tresoreinlagen bildet, wo man mit höheren Spreads hantieren muss und auch noch für die Lagerung bezahlen muss, oder hat man dir deinen Tresor geschenkt und das Schließfach kostenlos überlassen

    Open-End Zertis, egal ob Quanto oder nicht, haben hier eindeutig das Nachsehen durch ihre Inhaberschuldverschreibung und keinerlei physische Hinterlegung. Und für den Fall der Fälle ist es dir sowieso Wurscht, ob es Quanto oder Normal ist. Das Papier ist so oder so wertlos.

    "Ich glaube fest daran, dass Mr. Greenspan, Mr. Bernanke und Ihre Kollegen in anderen Zentralbanken
    auf der ganzen Welt den Wert des Papiergeldes total zerstören werden." Marc Faber, Juli 2005

  5. #5
    beim zkb gold-etf muss man mindestens 1 Kilo kaufen...
    bei meinen 5% depotanteil in gold geht sichs knapp nicht aus

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Dankomai
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    Zitat Zitat von RK99 Beitrag anzeigen
    Open-End Zertis, egal ob Quanto oder nicht, haben hier eindeutig das Nachsehen durch ihre Inhaberschuldverschreibung und keinerlei physische Hinterlegung. Und für den Fall der Fälle ist es dir sowieso Wurscht, ob es Quanto oder Normal ist. Das Papier ist so oder so wertlos.
    Ich sehe auch bei dem Versprechen: "Gold hinterlegt" im Kisenszenario, ebenso wenig etwas garantiert wie die Bank die Inhaberschuldverschreibung nicht bedient, wegen Bankenpleite bzw. gar Weltwirtschaftskrise keine Alternative zu physischem Gold in der Hand.
    Die Erfahrungen aus der weit zurückliegender Vergangenheit lehrt diese Weisheit, denke da auch an Verbot von Besitz von Gold.

    Hoffen wir dass es nie so weit kommt, aber zu "Plan B" gehört neben Immobilien auch Gold in der Hand und nicht Irgendwo auf einem Papier hinterlegt.

  7. #7
    Administrator Avatar von RK99
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    Habe hier noch eine Info aus "Der Goldmarkt":



    Seit dem 25.04.07 werden die neuen Gold Bullion Securities unter der WKN A0LP78 gehandelt. Unsere Leser wurden bereits mehrfach vor Investments in Papiergold gewarnt und wir erneuern unsere Warnung anhand dieses neuen Produkts.

    Die Gold Bullion Securities (GBS) mit Sitz auf den Jersey Inseln begibt 1 Mrd Lyxor Gold Bullion Securities (Anteile). Jeder Anteil entspricht einem Anspruch auf 499,550959 % eines Zehntels einer Feinunze Gold, als etwa ½ Unze Gold. Sollte die gesamte Menge gezeichnet werden, würde dies dem Volumen von 499,55 Mio oz Gold oder 15.538 t Gold entsprechen. GBS hat den Anspruch, sämtliche Anteile mit physischem Gold zu decken.

    Wir halten es für ausgeschlossen, daß die Menge von 15.538 t Gold für diesen Zweck verfügbar ist. Schon aus diesem Grund lehnen wir ein Engagement in diesem Papiergold ab. Die deutsche Zusammenfassung des Prospekts weist auf die zahlreichen Ausnahmen des 75-seitigen englischen Prospekts hin und warnt davor, daß jede Entscheidung für eine Anlage auf die Prüfung des gesamten Prospekts gestützt werden sollte.

    Im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß der Kläger die Übersetzung des Prospekts zu bezahlen hat. Aus der deutschen Zusammenfassung des Prospekts:

    „Ein Lyxor Gold Bullion Security ist eine von der Gesellschaft emittierte, gesicherte, undatierte Nullkupon-Schuldverschreibung mit einem Nennwert von 0,00001 USD, … .“

    Und weiter:

    „Der „Wert“ des Anspruchs auf Gold pro Wertpapier entspricht dem Betrag des tatsächlich von der Gesellschaft bei der Veräußerung von Gold entsprechend dem Anspruch auf Gold pro Wertpapier erzielten Bruttoerlöses.“

    Alles klar? GBS verkauft das Gold beispielsweise für 500 $/oz, so daß der Anspruch auf Gold pro Wertpapier entsprechend 500 $/oz beträgt. Das Risiko von künstlich niedrig angesetzten Preisfixierungen trägt demnach der Käufer der Anteile.

    Noch nicht genug: „Für Rückkäufe gegen Geld vertraut die Gesellschaft auf die Bonität der genehmigten Gegenpartei dieser Transaktion. Falls eine genehmigte Gegenpartei die Abrechnung einer solchen Transaktion versäumt, reduziert sich die Zahlungsverpflichtung der GBS um jenen Betrag, der von der genehmigten Gegenpartei zu wenig gezahlt wurde.“

    Dies ist eine phantastisch geniale Konstruktion. Im Fall einer weltweiten Finanzkrise verkauft die GBS das Gold beispielsweise an die genehmigte Gegenpartei Goldman Sachs. Diese geht konkurs und kann nur noch 20 $/oz bezahlen. Der Anspruch des Käufers der Anteile an die GBS reduziert sich damit auf 20 $/oz. Die Käufer der Anteile werden bei einer solchen Entwicklung sicherlich von Betrug sprechen – nach dem Prospekt wäre dies jedoch legal und nicht gerichtlich anfechtbar. Die Verwahrung des hinterlegten Goldes übernimmt die HSBC Bank USA in London. Die HSBC Bank USA unterliegt der US-Bankenaufsichtsbehörde. Die HSBC Bank USA hat jedoch die Möglichkeit, das Gold von einem Unterverwahrer oder von einem vom Unterverwahrer beauftragten Dritten einlagern zu lassen. Der Verwahrer ist nicht verpflichtet, das Gold gegen Verlust, Diebstahl oder Beschädigung zu versichern und hat auch nicht die Absicht, eine Versicherung gegen diese Risiken abzuschließen. Mit anderen Worten: Das angeblich von der HSBC Bank eingelagerte Gold kann völlig unkontrolliert und unversichert bei einem vom Unterverwahrer beauftragten Dritten „verlorengehen“.

    Im Fall eines Verlustes haftet nur die GBS. Rückgriffe auf den Treuhänder, den Verwahrer, die Registerstelle, die SG oder deren Tochtergesellschaften sind ausgeschlossen. Die GBS gibt es seit 2004, wobei darauf hingewiesen wird, daß die mangelnde Erfahrung des Managements aufgrund der erst kurzen Existenz der Gesellschaft weitere Risiken in sich birgt. Jeder Anteilseigner hat die Möglichkeit, sich Gold in ein nicht zugeteiltes Depot bei einem Goldbarrenhändler in London übertragen zu lassen. Dieser Händler muß Mitglied der LBMA sein.

    Wir gehen davon aus, daß kein einziger deutscher Käufer dieser Anteile ein nicht zugeteiltes Depot bei einem Goldbarrenhändler in London hat. Die Managementgebühren betragen jährlich 0,4 % des Volumens der Schuldverschreibungen. Wer beispielsweise Anteile im Wert von 100.000 Euro kauft, was einem Gegenwert von etwa 6 kg Gold entspricht, verliert jährlich 400 Euro Managementgebühren. Wer sein Gold dagegen in ein Schießfach seiner Bank einlagert, bezahlt jährlich etwa 50 Euro Gebühren, hat einen direkten Zugriff auf die Goldanlage, kann dieses Schließfach versichern und vermeidet eine Vielzahl von zusätzlichen Risiken im Vergleich zum Investment in einer von der GBS emittierten, gesicherten, undatierte Nullkupon-Schuld-verschreibung mit einem Nennwert von 0,00001 USD.

    "Ich glaube fest daran, dass Mr. Greenspan, Mr. Bernanke und Ihre Kollegen in anderen Zentralbanken
    auf der ganzen Welt den Wert des Papiergeldes total zerstören werden." Marc Faber, Juli 2005

  8. #8
    uzf
    Gast
    Zitat Zitat von RK99 Beitrag anzeigen
    Wer sein Gold dagegen in ein Schießfach seiner Bank einlagert, bezahlt jährlich etwa 50 Euro Gebühren, hat einen direkten Zugriff auf die Goldanlage, kann dieses Schließfach versichern und vermeidet eine Vielzahl von zusätzlichen Risiken im Vergleich zum Investment in einer von der GBS emittierten, gesicherten, undatierte Nullkupon-Schuld-verschreibung mit einem Nennwert von 0,00001 USD.
    Sind da auch Waffen drin ? Schließfächer gibt es schon unter 20.- Euro.
    Quanto oder nicht ist bei Gold physisch völlig wurscht, da im Fall der Fälle ( der hoffentlich nie eintritt ) alles anders tickt.
    mfg
    der 5% Gold in der Hand haltende
    uzf

  9. #9
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    Ihr habt wirklich Goldbarren im Garten vergraben?

    Reizvoll finde ich die Vorstellung schon, mal sehen, was sich so später ergibt.

  10. #10
    Premium Benutzer Avatar von Hannes
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    Zitat Zitat von uzf Beitrag anzeigen
    Schließfächer gibt es schon unter 20.- Euro.

    Die Schließfächer für 20 Eu sind relativ klein. Da passt nicht genug rein.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Spacecadet Beitrag anzeigen
    Ihr habt wirklich Goldbarren im Garten vergraben?

    Reizvoll finde ich die Vorstellung schon, mal sehen, was sich so später ergibt.

    Für 1000 Euro verkaufe ich dir die Schatzkarte
    Musst dich aber beeilen daß keiner schneller ist :
    Erfahrung sagt gar nichts, man kann auch 35 Jahre alles falsch machen

  12. #12
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von uzf Beitrag anzeigen
    Sind da auch Waffen drin ? Schließfächer gibt es schon unter 20.- Euro.
    Quanto oder nicht ist bei Gold physisch völlig wurscht, da im Fall der Fälle ( der hoffentlich nie eintritt ) alles anders tickt.
    mfg
    der 5% Gold in der Hand haltende
    uzf
    Wie soll denn physiches Quanto Gold funktionieren ?
    (Ein Quanto-Aufkleber am Goldbarren gilt nicht ! )
    Erfahrung sagt gar nichts, man kann auch 35 Jahre alles falsch machen

  13. #13
    uzf
    Gast
    Indem Du jeden Monat einen 500 € Schein dazulegst.Physisch natürlich.
    mfg
    sag mir Quando, sag mir wann
    uzf

  14. #14
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von uzf Beitrag anzeigen
    Indem Du jeden Monat einen 500 € Schein dazulegst.Physisch natürlich.
    mfg
    sag mir Quando, sag mir wann
    uzf
    Hallo uzf

    ich glaube an dem "Physichen Quanto Gold Trick" mußt du noch etwas arbeiten.

    500 Euro bleiben 500 Euro (auch physisch)

    Wenn der Dollar sich halbiert und der in US-Dollar Goldpreis gleich bleibt dann hast ist der Goldbarren nur noch die Hälfte Wert in Euro wert (was er bei Papierquanto nicht wäre). Da kannst du noch soviele physische 500 Euro-Scheine drauflegen.
    Erfahrung sagt gar nichts, man kann auch 35 Jahre alles falsch machen

  15. #15
    Erfahrener Benutzer
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    weil wir schon beim thema sind, wie seht ihr nun eigentlich gold? die kurse halten sich ja nun schon seit geraumer zeit in "grenzen"
    Geändert von indeed (05.05.2007 um 20:24 Uhr)

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